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Felix Funk wurde 1905 als Sohn eines Fabriktischlers in Wilsdruff geboren und konnte nach Schulabschluss an der Porzellanmanufaktur Meißen und der Kunstakademie in Dresden eine mehrfach preisgekrönte Ausbildung als Kunstmaler erlangen. Da-. nach lebte er bis 1976 als freischaffender Künstler in Dresden und zählte zu den Vertretern der Neuen Sachlichkeit. Spätestens seit dem Jahr 1933 fand er sich in einem hochpolitischen Umfeld wieder, was sich im weiteren Verlauf seiner Karriere kaum ändern sollte. Felix Funk wollte allerdings keinen Systemen dienen, mied deren Nähe und Ideologie. Die künstlerischen Leistungen von Felix Funk zogen schon bei seinen ersten Ausstellungsbeteiligungen die Blicke von Feuilletonredakteuren der großen Dresdner Tageszeitungen auf sich. Vor allem auf den Kunstausstellungen in der Elbestadt konnte er über nahezu vier Jahrzehnte seine Werke präsentieren. Zunächst sorgten seine Porträts und Landschaften für Aufsehen, in den Nachkriegsjahren auch Vorlagen für Ansichtskarten, Kalender oder größere Kunstdrucke. Sein Lieblingsmotiv war der Blick auf die Wilsdruffer Jakobikirche, an dem er über mehrere Jahrzehnte kreativ gearbeitet hatte. Das facettenreiche Künstlerleben von Felix Funk, das seit 1938 durch eine Tuberkuloseerkrankung beeinträchtigt war, ist mit weit über 100 Bildern illustriert, so mit den von ihm als wesentlich betrachteten Werken, vielen auf Ausstellungen gezeigten, in der Presse herausgehobenen Porträts sowie Ansichten von seiner Geburtsstadt Wilsdruff. Text von der Rückseite des Buches.
Es gibt wohl nur wenige Menschen, die sich der Faszination lebendigen Lichtes entziehen können. In der Dunkelheit stehen wir vor hell erleuchteten Schaufenstern, vor beleuchteten Tannenbäumen, sehen die Lichterreklamen oder schauen ins Feuer des brennenden Holzes im Kamin. Manchmal fangen wir an zu träumen und geben uns dem Zauber hin, denn das Licht übt eine starke Wirkung auf uns aus. Eine besinnliche Atmosphäre stellt sich ein, wenn sich fernab von Lärm und Hast warmes Licht mit Stille und Dunkelheit verbindet. Diese Sehnsucht der Menschen wurde in früheren Zeiten vor allem in der dunklen Jahreszeit durch besonderen Lichtschmuck gestillt. Jede Region hat eigene Traditionen und Kunstformen hervorgebracht, so auch die Region um Sebnitz mit ihrer Weihnachtsvolkskunst. Neben dem Sebnitzer Weihnachtsstern und dem Hirtenhäuschen ist das Sebnitzer Schattenspiel ein weltweit einzigartiges Ergebnis des Volkskunstschaffens der Menschen dieser Region. Textauszug aus dem Vorwort dieses Buches.