6 Das wettinische Fürstentum Querfurt und des Bad Lauchstädt

Diese Exkursion ist ausgebucht!
Diese Exkursion führt Sie ins südliche Sachsen-Anhalt in eine Region, die 1815 sächsisch war. Erstes Ziel ist Querfurt mit seiner berühmten im Kern romanischen Burg, welche heute gern als Filmkulisse genutzt wird. Historisch ist Querfurt ein Kuriosum sächsischer Geschichte. Querfurt war von 1663 bis 1746 das reichsunmittelbare Fürstentum Sachsen-Querfurt, welches zur Sekundogenitur Sachsen-Weißenfels gehörte. Querfurt war damals eine Nebenresidenz. Es war das einzige „klassische Fürstentum", über das die Wettiner je verfügten. Ansonsten waren die Wettiner in ihrer langen Geschichte vom Grafen bis zum König alles – außer Kaiser. In Querfurt erhalten Sie eine Burgführung mit dem Schwerpunkt Fürstenzeit. Am Nachmittag werden Sie Bad Lauchstädt mit seinen Kuranlagen kennenlernen. Eine Glanzzeit erlebte der Ort nach dem Stadtbrand von 1701 und der Entdeckung der Mineralquelle. Vor allem zwischen 1775 und 1810 war Lauchstädt Sommerresidenz des Dresdner kurfürstlichen Hofs, Modebad und Treffpunkt der sächsisch-thüringischen Gesellschaft. Während der Sommermonate 1791 bis 1811 spielte hier die Weimarer Hofschauspielergesellschaft unter Johann Wolfgang von Goethe (Goethetheater). Nach der Führung gibt es die Möglichkeit zur individuellen Erkundung der Kuranlagen.
 
Exkursionsleitung: Hans-Georg Knorr
Abfahrt.: 7.00 Uhr, Dresden-Hbf., Bayrische Str.
Ankunft: ca. 19.30 Uhr
Unkostenbeitrag:
für Mitglieder, Schüler, Studenten 35,00 € für Mitglieder
 
für Nichtmitglieder: 40,00 € für Nichtglieder
Enthalten sind: Kosten für Busfahrt, Eintritte und Führungen. Es besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. Das Essen ist nicht im Reisepreis enthalten.
 
Hier können Sie das Programm der Heimatkundlichen Busexkursionen 2018 und das Anmeldeformular ansehen.

Zurück

Mitmachen

Über unsere interaktive Karte finden Sie unsere Orts- und Regionalgruppen in Ihrer Nähe. Hier können Sie sich einbringen.