Busexkursion 13: Auf den Spuren der Reformation in Altenburg und auf Burg Gnandstein

Schon 1522 wenden sich die Bürger Altenburgs an den Kurfürsten mit der Bitte um einen evangelischen Prediger. Als Georg Spalatin 1525 nach Altenburg kommt, hat er den Willen, die Ideen der Reformation umzusetzen und agiert als Mittler zwischen dem Kurfürsten und Luther. Zu diesem Thema besichtigen wir zwei geführte Sonderausstellungen im Schloss Altenburg und in der Stadtkirche St. Bartholomäi. Trutzig ragt seit dem 13. Jahrhundert die Burg Gnandstein, Sachsens besterhaltene romanische Wehranlage, auf dem Bergfried. Vom Anfang des 15. Jahrhunderts bis 1945 war die Familie von Einsiedel Burgbesitzer. Sie zählte zu den ersten sächsischen Adelsfamilien, die sich offen zum lutherisch-reformatorischen Gedankengut bekannte. Ein interessanter Briefwechsel mit Martin Luther, Georg Spalatin und anderen Reformatoren ist überliefert. Luther bezeichnet die von Einsiedel als „ein seltenes und einzigartiges Licht im Dunkel jenes verworrensten Adels dieses Jahrhunderts.“ (Fremdenverkehrsverband Gnandstein)


Fachliche Reisebegleitung: Dr. Matthias Donath, Niederjahna
Exkursionsleitung: Dipl. Bibl. Irene Naumann
Abfahrt: 8.00 Uhr Dresden-Hbf., Bayrische Str.

Ankunft: ca. 20.00 Uhr

Unkostenbeitrag:
Für Mitglieder, Schüler, Studenten: 40,00 Euro
Für Nichtmitglieder: 45,00 Euro
Enthalten sind Kosten für Busfahrt, Eintritte, Führungen. Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen im „Ratskeller“ von Altenburg.

 Hier können Sie das Programm der Heimatkundlichen Busexkursionen 2017 und das Anmeldeformular ansehen.

 

Zurück

Mitmachen

Über unsere interaktive Karte finden Sie unsere Orts- und Regionalgruppen in Ihrer Nähe. Hier können Sie sich einbringen.