Einladung zum Jahrestreffen

Reichsteinweg mit dem Reichstor, Federzeichnung von Friedrich Schille, 1985 Im Reichstor befindet sich heute das Stadtmuseum Borna
 
 
Hier können Sie das Anmeldeformular und das Programm als PDF-Datei hochladen.
 
> Exkursionen am Freitag, 11. Mai 2018

Freitag 11. Mai 2018

Heimatkundliche Führungen – Treff jeweils am Museum der Stadt Borna
 
Beginn: 15.00 Uhr  
 
1.Wanderung durch die Wyhra-Aue bis zum Volkskundemuseum Wyhra, mit abschließenden Besuch des Volkskunstmuseums (Rückfahrt mit Sonderbus)
Führung: Dr. Hans-Jürgen Ketzer, Volkskundemuseum Wyhra
Unkosten: etwa 10,00 Euro
 
2. Führung im Museum Borna und Führung durch die Stadt (zwei Gruppen im Wechsel)
Unkosten: 5,00 Euro
 
3. Stadtführung durch das alte Borna
Unkosten: 3,00 Euro
 
4.  Kirchenführung: Emmauskirche – Marienkirche – Kunigundenkirche
In der Emmauskirche wird ein Dokumentarfilm zur Umsetzungdes Kirche von Heuersdorf nach Born gezeigt.
Führung: Udo Hackenberg,Evangelisch-Lutherische St.-Marien-Kirchgemeinde Borna
Unkosten: 8,00 Euro
 
18.30 Uhr Musik in der Marienkirche (angefragt, Unkostenbeitrag: etwa 5,00 Euro)
 
Ab 20.00 Uhr besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen im Hotel und Restaurant „Drei Rosen“, Bahnhofstr. 67, 04552 Borna.
 
> Programmablauf der Jahreshauptversammlung am Sonnabend, 12. Mai 2018
Sonnabend, 12. Mai 2018
 
9.00 Uhr  Musikalische Begrüßung im Stadtkulturhaus Borna
 
10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Hauptversammlung 2018
 
Begrüßung – Grußworte – Bericht des Vorstandes – Finanzbericht und Bericht der Kassenprüfer – Diskussion zu den Berichten – Bestätigung der Berichte – Entlastung des Vorstandes – Wahl des Gesamtvorstandes – Ehrungen 
 
Mittagspause von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr
 
14.00 Uhr Fortsetzung der Hauptversammlung
 
14.45 Uhr bis 15.45 Uhr Vorträge
  • Vortrag über die Arbeit der Fachgruppe Geologie, Mineralogie und Paläontologie, Jürgen Dittrich
  • Zu Quellen und Zeugnissen der Volksbauweise in Sachsen zu Beginn des 19. Jahrhunderts und deren Bewahrung,  Kay Arnswald, AG Dorfentwicklung und Bauberatungsstelle Helbigsdorf
  • Der Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums – IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland e.V. stellt sich vor, Christian Steinbach, Vorsitzender
 
> Führungen am Sonnabend, 12. Mai 2018
Heimatkundliche Führungen
 
Die Führungen am Sonnabend beginnen 16.30 Uhr am Stadtkulturhaus Borna.
 
A Führung im Museum Borna und Führung durch die Stadt
(zwei Gruppen im Wechsel)
Unkosten: 5,00 Euro
 
B Privatgarten „LUDWIG“ Altstadt-Borna, Leipziger Straße
Inspiriert von Karl Foerster entstand über 40 Jahre auf 6.500 m² ein Gartentraum mit Rhododendren, immergrünen Gehölzen und Stauden als kleine Parkanlage im Garten eines ehemaligen Bauernhofes.
Unter Einbeziehung der topografischen Gegebenheiten am Osthang der Wyhraaue erinnert die Gestaltung an den Parkschöpfer Peter Josef Lenné, dessen 150. Todestag im vergangenen Jahr begangen wurde.
Führung: Reiner Ludwig, Borna
 
C Kirchenführung: Emmauskirche und Marienkirche
Führung: Udo Hackenberg,Evangelisch-Lutherische St.-Marien-Kirchgemeinde Borna
Unkosten: 6,00 Euro
 
D Kahnsdorf: Schillerhaus – Park – Hainer See (mit Sonderbus)
Führung: Dr. Hans-Jürgen Ketzer, Volkskundemuseum Wyhra
Unkosten: etwa 10,00 Euro
 
Zum gemütlichen Beisammensein im Hotel und Restaurant „Drei Rosen”, Bahnhofstr. 67, 04552 Borna sind alle herzlich eingeladen!
Eröffnung des Büfetts: 20.00 Uhr, zu Gesprächen kann man sich gern schon eher in der Gaststube treffen.
> Führungen am Sonntag, 13. Mai 2018
Heimatkundliche Exkursionen
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
 
Abfahrt und Ankunft am Bahnhof Borna, Parkplätze sind vorhanden
Unkostenbeitrag pro Exkursion incl. Eintritte: etwa 30,00 Euro
 
I Unterwegs zu den Kirchen im Bornaer Land
 
Route: Pödelwitz – Burg Groitzsch – St. Georgen-Kirche Rötha – Marienkirche Rötha-Trages – Steinbach
 
Der nordwestsächsische Raum ist die Wiege deutscher Siedlungstätigkeit im Mittelalter. In diesem Landstrich finden sich nicht nur die ältesten Kirchen Sachsens, sondern auch unzählige bedeutende Sakralbauten aller Stilrichtungen.
Andererseits ist dieser Landstrich durch den Braunkohletagebau geschunden und dadurch in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert worden.
Die Exkursion beginnt in Pödelwitz, dessen Existenz durch den Tagebau bedroht ist. Ziel ist die romanische Chorturmkirche, die in der Barockzeit umgestaltet worden ist. In der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Burganlage Groitzsch befindet sich mit der Ruine der Burgkapelle der Rest des ältesten Sakralbaus Sachsens. Die Stadt Rötha beherbergt außer der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Stadtkirche die spätgotische Wallfahrtskirche St. Marien. Der Ort Trages, direkt hinter dem ehemaligen Kraftwerk Espenhain und der größten Braunkohlenabraumhalde gelegen, besitzt eine große, im 19. Jahrhundert veränderte, barocke Saalkirche. In Steinbach begegnet uns eine für den nordwestsächsischen Raum typische kleine barocke Patronatskirche.
 
Exkursionsleitung: Dr. Gerhart Pasch, Architekt und Kirchenbaurat i.R.
 
II Archäologie und Geologie im Kohrener und Rochlitzer Raum
 
Route: Bad Lausick – Burgwall Lastau – Burg und Berg Rochlitz – Kohren-Sahlis – Gnandstein
 
Die Landschaft südlich des mitteldeutschen Braunkohlenreviers wird durch die oberflächliche Bedeckung mit elster- und saalekaltzeitlichen Ablagerungen sowie im tieferen Untergrund von den Gesteinen des Nordwestsächsischen Vulkanitkomplexes geprägt. In Bad Lausick begann bereits 1106 der Bau der romanischen St.-Kilian-Kirche (später mit Gottfried-Silbermann-Orgel ausgestattet). Wiprecht von Groitzsch gründete hier ein Kloster. Nördlich von Lastau (südlich Colditz oberhalb der Zwickauer Mulde) gibt es die Reste einer vermutlich slawischen Wallanlage. Im Tal der Wyhra liegt die kleine, vor 1233 gegründeten Stadt Frohburg mit Schloss (Vier-Flügelanlage mit Vorhangbogenfenstern) auf einer Anhöhe über der Wyhra. Im Streitwald zwischen Frohburg und Kohren-Sahlis spüren wir den Fundstellen des attraktiven farbig gebänderten Gnandsteiner Bandjaspis nach. In der Töpferstadt Kohren-Sahlis widmen wir uns besonders der auf einem Porphyritfelsen gelegenen Burg Gnandstein (romanische Wehranlage). Die Stadt Rochlitz wurde durch ihre Lage im Porphyrland stark geprägt. Zahlreiche Gebäude in der Stadt bestehen aus diesem attraktiven Baumaterial. Hoch über der Mulde liegt die uralte, 1009 erstmals erwähnte Burg. Am Rochlitzer Berg (einer der 77 deutschen Nationalen Geotope) beeindrucken zahlreiche tiefe Steinbrüche, in denen das attraktive rot gebänderte vulkanische Tuffgestein teilweise noch abgebaut wird.
 
Exkursionsleitung:
Dr. Thomas Westphalen, Langebrück und Dipl.-Geologe Jürgen Dittrich, Freital
 
III  Unterwegs im Leipziger Neuseenland – Landschaft zwischen Industriegeschichte und neuen Seen
 
Route: Kraftwerk Lippendorf mit Aussichtsplattform in 175 m Höhe über das gesamte Leipziger Neuseenland (bei guter Sicht) – Hafen Zwenkau, Aussichtsplattform Kap Zwenkau und Mittagessen am Hafen im Restaurant Groh – Störmthaler See mit Ferienresort Lagovida am Hafen – Stöhnabecken, Am Westufer Großdeuben
 
Ein Ergebnis der Friedlichen Revolution ist auch diese Landschaft. Viele Tagebaue waren zu diesem Zeitpunkt ausgekohlt und standen kurz vor ihrer Schließung. 1994 wurde deshalb ein Internationaler Wettbewerb ausgerufen, der die Neugestaltung der zerstörten Landschaft zum Ziel hatte. Vieles ist entstanden, vieles ist noch im Werden. Es lohnt sich diese neue Kulturlandschaft kennen zu lernen.
 
Exkursionsleitung:
Christian Steinbach, Vorsitzender des Fördervereins zum Aufbau des Dokumentationszentrums – IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland e.V.
 
IV Vom aktiven Tagebau zum Naherholungsgebiet – Erdgeschichte, Industriekultur und Botanik im Südraum von Leipzig
Route: Abfahrt von Borna – Aussichtspunkt Tagebau Vereinigtes Schleenhain – Bergbau-Technik-Park an der A 38 – Markkleeberger See, der GEOPFAD – Schichtenstapel am Kanupark, die Stelen 4-9 des GEOPFAD‘s – Findlingsgestaltung zum Gesteinserlebnisplatz am Störmthaler Kanal – Göselcanion/Lagovida – Borna-Birkenhain
 
Die Exkursion wird die erdgeschichtlich-geologischen Voraussetzungen für die Braunkohlengewinnung im Südraum von Leipzig, deren technische Basis sowie die beeindruckende Wandlungen von der Industrielandschaft zum Naherholungsgebiet vermitteln. Vom Aussichtspunkt am Tagebau Vereinigtes Schleenhain können wir uns einen Überblick über die Landschaft im Süden von Leipzig verschaffen, bevor wir den Bergbau-Technik-Park an der A 38 besuchen. Dort sind die Zeugen zu besichtigen, die die technischen Voraussetzungen für die enormen anthropogenen Eingriffe in die Landschaft erst ermöglicht haben. Ein weiterer Schwerpunkt der Exkursion wird der GEOPFAD entlang der Ufer von Markkleeberger und Störmthaler See sein, den wir aber nur teilweise erschließen können (Schichtenstapel am Kanupark, Stelen 4 – 9 des GEOPFADS). Am Störmthaler Kanal erleben wir die Findlingsgestaltung zum Gesteinserlebnisplatz. Im Bereich des Göseldurchbruchs (Göselcanion/Lagovida) erhalten wir Informationen zur besonderen Flora auf Kippengelände. Ein Besuch bei der Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V. wird das weiter vertiefen.
 
Exkursionsleitung:
Dr. Manfred Haupt, Vorsitzender des Vereins Erdgeschichte im Südraum Leipzig e.V.
> Organisatorische Hinweise
 
Bitte senden Sie den beiliegenden Teilnahmeschein bis zum
31. März 2018 an den Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.
Bedenken Sie bitte bei Ihrer Anmeldung, dass die Führungen und Exkursionen zum Teil zeitgleich beginnen. Doppelbuchungen sind aus diesem Grund nicht möglich. Die Bestellungen für die Führungen und Sonderbusse sind verbindlich. Eine Platzbestätigung für die Exkursionen erfolgt nicht. Sollten wir nicht alle Wünsche berücksichtigen können, werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Die kostenfreie Stornierung der Anmeldung ist bis 25. April 2018 möglich.
Die Teilnahme am Jahrestreffen erfolgt auf eigene Kosten. Die Unkosten begleichen Sie bitte erst im Tagungsbüro oder am Sonntag vor der Abfahrt der Busse. Bis zur Veranstaltung können sich die Routen, einzelne Angebote und damit im Zusammenhang stehende Unkostenbeiträge noch verändern.
Bitte beachten Sie, dass die Wanderungen, Exkursionen und Führungen in unebenem Gelände stattfinden. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden für alle Exkursionen des Jahrestreffens empfohlen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie an den Heimatkundlichen Exkursionen am Sonntag nicht mit dem eigenen PKW teilnehmen können.
Wir weisen darauf hin, dass sich durch den langen zeitlichen Vorlauf Änderungen im Programm ergeben können. Bitte lassen sich im Tagungsbüro die aktuellen Unterlagen geben.
 
Öffnungszeiten Tagungsbüro
Freitag von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Museum der Stadt Borna, An der Mauer 2-4
Sonnabend von 9.00 bis 16.00 Uhr in Stadtkulturhaus
 
Versorgung
Die Mittagsgerichte am Sonnabend können Sie dem Teilnahmeschein entnehmen. Für das Mittagessen während der Sonntags-Exkursionen bitten wir Sie lediglich um Bestellung der Plätze, damit wir in den Gaststätten entsprechend vorreservieren können. Die Speiseangebote werden zum Beginn der Exkursionen übergeben.
 
Parkplätze
Im Stadtzentrum sind überall Parkplätze ausgewiesen (kostenpflichtig, z.T. auch kostenlos) . Oberhalb des Stadtkulturhauses sind auf dem Parkplatz „Apfelwiese” viele kostenfreie Stellplätze vorhanden. Außerdem befindet sich an der Sachsenallee (B 93/B 176) ein Parkhaus, von dort sind es auch nur fünf Minuten zu Fuß zum Stadtkulturhaus. Am Hotel und Restaurant „Drei Rosen” gibt es viele Stellmöglichkeiten entlang der Straßen (z.B. Stauffenbergstraße oder am Abend dann auch die Parkplätze an den Einkaufszentren – Deutzstraße/Sachsenallee). Für die Sonntagsexkursionen stehen Parkplätze am Bahnhof und Busbahnhof zur Verfügung.
 
Sonderbusse  Dresden – Borna – Dresden
Sonnabend, 12. Mai   7.15 Uhr         Fahrt zum Stadtkulturhaus in Borna
Sonntag,      13. Mai   6.45 Uhr         Fahrt zum Bahnhof Borna
Abfahrt jeweils an der Südseite des Dresdner Hauptbahnhofes (Bayrische Straße)
 
Sonnabend, 12. Mai              19.30 Uhr       Abfahrt Brauhausstraße Ecke Mühlgasse
Sonntag,       13. Mai              17.30 Uhr       Abfahrt am Bahnhof Borna
Unkosten für Hin- und Rückfahrt:  15,00 Euro, einfache Fahrt 9,00 Euro
 
Übernachtungsmöglichkeiten
  • Weitere Informationen für Übernachtungsmöglichkeiten erhalten Sie über die Stadt- und Touristinformation, Markt 2, 04552 Borna; Tel: 03433/873195, E-Mail: touristinfo-borna@saxonia.net
 
Versicherung
Die Unfall- und Haftpflichtversicherung des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz tritt im Schadensfall nur für seine Mitglieder ein. Eine darüber hinausgehende Versicherung hat der Landesverein Sächsischer Heimatschutz nicht abgeschlossen.
 
Hinweis zur Wahrung des Persönlichkeitsrechtes
Es werden beim Jahrestreffen 2018 Fotos und gegebenenfalls Videoaufnahmen gemacht, die zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz genutzt werden. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, dass Sie auf den Abbildungen sichtbar sind, geben Sie dies bitte bei Ihrer Teilnahmemeldung an oder sagen Sie den Mitarbeitern am Tagungsbüro Bescheid.
 
Kontakt Landesverein Sächsischer Heimatschutz
Geschäftsstelle: Wilsdruffer Str. 11/13, 01067 Dresden, Tel.: 0351 4956153, Fax: 0351 4951559
Beratungsstelle: Landhausstraße/Friesengasse, Dresden, Tel.: 0351 4818775
 
 

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